Bild des Landeskrankenhauses

Success Story

Wie das Landeskrankenhaus seinen IT-Support durch proaktive Innovation transformierte

Auf dem Weg zur vollständigen Automatisierung

Das Landeskrankenhaus ist ein führender deutscher Gesundheitsdienstleister mit über 5.000 Beschäftigten, der an mehr als 30 Standorten psychiatrische, neurologische, rehabilitative und gemeindenahe Versorgungsleistungen erbringt.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Organisation gemeinsam mit Ivanti eine Transformationsreise durchlaufen, um Prozesse zu standardisieren und zu automatisieren, das Gerätemanagement zu optimieren und von reaktiver zu proaktiver IT zu wechseln – ohne die kritische 24/7-Patientenversorgung zu beeinträchtigen. Die Einführung von autonomem Endpoint-Management, unterstützt durch die Ivanti Neurons-Plattform, war zentral für diesen Wandel und ermöglichte eine intelligentere, effizientere Art, IT zu verwalten und zu schützen.

Die Herausforderung

Wie viele andere Organisationen hatte auch das Landeskrankenhaus mit einer fragmentierten IT-Landschaft zu kämpfen, in der an den verschiedenen Standorten Geräte zahlreicher unterschiedlicher Anbieter verwaltet werden mussten. Diese Struktur sorgte für Verwirrung bei den Anwendern und Ineffizienzen in der IT. Das kleine IT-Team mit 40 Mitarbeitenden arbeitete am Limit, um die wachsende Zahl an Support-Tickets und unzufriedene Anwender an über 30 Standorten mit unterschiedlichen Tools und Prozessen zu betreuen.

  • Proaktive Wartung war nahezu unmöglich, wenn Patientenversorgung rund um die Uhr stattfand. Geplantes Patching, insbesondere für Geräte zur Behandlung von Patienten, war keine praktikable Option – die Patientenversorgung musste an erster Stelle stehen. Dadurch geriet das Team in einen Kreislauf, in dem es Störungen reaktiv beheben musste, statt Innovationen voranzutreiben. Die Zahl der Anwenderbeschwerden war hoch, ebenso die Arbeitsbelastung der IT-Mitarbeitenden.
  • Auch die Erkennung von Bedrohungen beschleunigte sich so stark, dass der manuelle Ansatz zur Patch-Behebung nicht mehr Schritt halten konnte. Sicherheitsverantwortliche sprechen hier von der „Patch-Apokalypse": Kritische Schwachstellen werden mit Maschinengeschwindigkeit aufgedeckt, unterstützt durch neue KI-Modelle und in beispiellosem Tempo.
  • Steigende Compliance-Anforderungen erhöhten die Komplexität zusätzlich. In Deutschlands besonders strengem regulatorischem Umfeld musste das Team sich kontinuierlich anpassen, um sensible Daten zu schützen und zugleich mit neuen Anforderungen Schritt zu halten.

All dies führte dazu, dass IT-Teams in einem reaktiven Krisenmodus feststeckten – ohne Zeit für Innovation oder vorausschauendes Handeln. Es musste sich etwas ändern, und zwar schnell. Das Landeskrankenhaus benötigte dringend eine einheitliche, skalierbare Lösung, die nahtlos bereitgestellt werden konnte, ohne Servicebereitstellung und Patientenversorgung zu beeinträchtigen. Dafür wandte sich die Organisation an Ivanti.

Die Lösung

Angesichts des klaren Transformationsbedarfs arbeitete das Landeskrankenhaus mit Ivanti zusammen, um seine fragmentierten IT-Abläufe zu modernisieren und ein vertrauenswürdiges System of Record für IT- und Security-Operations zu etablieren. Durch den Einsatz von Ivantis autonomem Endpoint-Management, unterstützt durch die Ivanti Neurons-Plattform, wechselte die Organisation von einem reaktiven, toolzentrierten Management zu einem intelligenten, datengetriebenen Modell, das Probleme automatisch erkennt, Maßnahmen zur Behebung empfiehlt, Änderungen ausführt und sichere, nahtlose digitale Erlebnisse bereitstellt.

  • Autonomes Endpoint-Management hat die IT vom Management einzelner Endpoint-Probleme hin zu einem autonomen Betriebsmodell transformiert. Proaktive Automatisierung war dabei ein entscheidender Fortschritt: Self-Healing-Bots erkennen und beheben Probleme, bevor sie den Betrieb stören. Asset Discovery und Echtzeit-Einblicke überwachen proaktiv den Gerätezustand (z. B. durch Nachverfolgung von Akku-Lebenszyklen), wodurch Ausfallzeiten minimiert und Systeme reibungslos betrieben werden konnten. Digital Experience Management automatisiert kritische Prozesse wie das Laden von Benutzerprofilen während der Anmeldung. Dadurch wurden Workflows optimiert und die Effizienz der Mitarbeitenden gesteigert.
  • Autonomes Patch-Management hat risikobasiertes Schwachstellenmanagement integriert. Dadurch können Schwachstellenscans automatisch Patch-Updates und Workflows auf Geräten auf Basis eines (CVE-)Schweregrads auslösen. Geräte mit schwerwiegenden Schwachstellen werden nun sofort gepatcht, während andere geplanten Patch-Zyklen folgen. Das verbessert die Compliance und reduziert Schwachstellen ohne manuelle Eingriffe.
  • Ivanti Neurons-Plattform hat ein zentrales System of Record für IT- und Security-Operations geschaffen und dem Team eine einheitliche Echtzeitansicht über Geräte, Anwender und Risiken hinweg bereitgestellt. Diese Datengrundlage hat es dem Landeskrankenhaus ermöglicht, schneller fundierte Entscheidungen zu treffen, Abläufe zu vereinfachen und Effizienz in großem Maßstab zu steigern.
  • IT-Service-Management optimiert die Kommunikation zwischen IT-Support und Anwendern mit einem einheitlichen Support-Ticket-System. Neue Agentic-AI-Funktionen automatisieren zudem den Gerätesupport, indem sie Ereignisse automatisch protokollieren, Probleme identifizieren und Fragen beantworten.

Ein stufenweiser, kollaborativer und reibungsloser Rollout

Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, begannen Landeskrankenhaus und Ivanti mit einer gründlichen Analyse der IT-Anforderungen des Gesundheitsdienstleisters, gefolgt von einem erfolgreichen Proof of Concept (PoC). Sie starteten im kleinen Maßstab, indem sie die Lösungen zunächst innerhalb der IT-Abteilung testeten, bevor sie diese schrittweise an allen Standorten einführten. So wurden Störungen minimiert und eine nahtlose Einführung gewährleistet. Heute nutzt das Krankenhaus nahezu die gesamte Ivanti-Suite, setzt Ivantis Lösung für autonomes Endpoint-Management ein und integriert deren Tools in den täglichen Betrieb.

Bemerkenswerterweise fühlte sich der Wandel für die Anwender einfach wie eine sanfte Weiterentwicklung an: Schritt für Schritt sah manches anders aus und fühlte sich anders an, doch zu keinem Zeitpunkt wurden Prozesse durch die IT-Neuorganisation gestört.

Messbare Ergebnisse liefern

Mit den Lösungen von Ivanti hat das Landeskrankenhaus erhebliche Effizienzsteigerungen und Ressourcenoptimierungen erzielt. Die Ivanti Neurons-Plattform stellt eine einheitliche, verlässliche Single Source of Truth für den IT-Betrieb bereit, reduziert Arbeitslasten und gibt Mitarbeitenden Freiraum, sich auf strategische Initiativen zu konzentrieren. Die kumulative Wirkung der Automatisierung routinemäßiger, aber aufwendiger Aufgaben mit Ivantis autonomem Endpoint-Management hat zudem außergewöhnliche Zeit- und Kosteneinsparungen ermöglicht.

  • IT-Ticketvolumen um 12,5 % reduziert: Automatisierung löste Probleme, bevor sie Anwender beeinträchtigten, und verhinderte Support-Tickets.
  • Automatisierte Lösung: Durch die Automatisierung von Endpoint-Prozessen sank die Zahl der Tickets, die manuell bearbeitet werden mussten, um weitere 7,5 % (insgesamt 20 %).
  • Anmeldezeiten verkürzt: Benutzeranmeldungen optimiert.
  • Hardwarekosten um 15 % gesenkt: Proaktives Lifecycle-Management und Garantie-Tracking minimierten Ersatzbeschaffungen.
  • Verbesserung der IT-Sicherheit: Dank intelligentem und automatisiertem Patch-Management wurde der Patch-Status von 65 % angewendeter Patches (einschließlich Software-Patches) auf 98 % erhöht, ohne die User Experience zu beeinträchtigen.
  • Bearbeitungszeiten für Genehmigungsanfragen von zwei Wochen auf fünf Minuten verkürzt: Self-Service-Portale automatisieren alltägliche Workflows – von der Anforderung mobiler Arbeitsumgebungen bis hin zu Passwortzurücksetzungen und Kontoentsperrungen.
  • 40 unterschiedliche Datenquellen in einer einheitlichen Single Source of Truth integriert: Daten werden integriert und konsolidiert. So können Stakeholder eigenständig auf Informationen zugreifen, unterstützt durch umfassende Dashboards mit nützlichen Projektübersichten, Schwachstellenmanagement und Gerätestatus.
  • Security und Compliance vereinfacht: Verpflichtende Sicherheitsrahmenwerke werden durch automatisiertes Reporting und Patching erfüllt.
  • Höhere Arbeitszufriedenheit in der IT: Proaktives Management hat die Rolle der IT von repetitiven Updates und routinemäßigen Serviceanfragen weiterentwickelt und schafft Zeit für komplexe Fehlerbehebung und höherwertige Aufgaben.
  • Verbesserte Endanwendererfahrung: Mitarbeitende können rund um die Uhr eigenständig Self-Service nutzen, um häufige Probleme wie Passwortzurücksetzungen und Kontoentsperrungen zu lösen. Dadurch werden IT-Services schneller und zuverlässiger.
  • Durchgängiger Betrieb, unverzichtbar für die 24/7-Patientenversorgung: Durch die automatisierte Patch-Planung für Zeiten, in denen Geräte ohnehin außer Betrieb sind, können Updates nun eingespielt werden, ohne zentrale Geräte offline zu nehmen oder die Patientenversorgung zu stören.

Eine beeindruckende Weiterentwicklung der Servicebereitstellung

Das Landeskrankenhaus hat mit Ivanti den Wechsel von reaktivem Support zu proaktivem Management vollzogen und geht bereits die nächsten Schritte in Richtung Agentic-AI-Self-Service. Es ist eine wirkungsvolle, fortlaufende Weiterentwicklung in enger Partnerschaft mit Ivanti, die Mitarbeitenden und Patienten weniger IT-Störungen und schnelleren Support bietet, während IT-Teams von geringerem Druck und einem proaktiveren, erfüllenderen Arbeitsumfeld profitieren.

Wir kommen mit Ivanti gut zurecht, sie kommen mit uns gut zurecht - das klappt super mit unserem System. Wir haben es immer weiter ausgebaut und sind jetzt an dem Punkt, dass wir die gesamte IT-Verwaltung über Ivanti laufen lassen.

Ausblick

Landeskrankenhaus und Ivanti blicken weiterhin in die Zukunft und planen, über KI hinaus weitere neue Anwendungsfälle zu erkunden. Der Fokus bleibt darauf, eine IT-Infrastruktur aufzubauen, die proaktiv statt reaktiv ist, sich an die Anforderungen des Krankenhauses anpassen und mit ihnen wachsen kann und dabei Effizienz und Anwenderzufriedenheit konsequent in den Mittelpunkt stellt. Ivantis Lösung für autonomes Endpoint-Management war der Schlüssel, um all dies zu ermöglichen.

 

Hinweis: Die Ergebnisse eines Kunden hängen von seiner gesamten Umgebung bzw. Erfahrung ab, zu der Ivanti beiträgt. Individuelle Ergebnisse können je nach spezifischer Kundenumgebung variieren.


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