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Success Story

Ivanti als Customer Zero: Transformation von IT- und Sicherheitsoperationen durch autonomes Endpoint-Management

Überblick

Viele Technologieanbieter fordern Kunden auf, Produktdemonstrationen, Funktionslisten oder zukünftigen Roadmaps zu vertrauen. Ivanti wählte einen anderen Ansatz, indem das Unternehmen Customer Zero für seine eigene Strategie des autonomen Endpoint-Managements (AEM) wurde.

Ivanti implementierte die Ivanti Neurons-Plattform in seiner globalen IT-Umgebung und führte geschäftskritische Vorgänge mit derselben Technologie aus, die Kunden empfohlen wird. Dies bedeutete den Betrieb des autonomen Endpoint-Managements in einer produktiven Live-Umgebung auf Unternehmensebene, die eine stark verteilte und überwiegend remote arbeitende Belegschaft mit mehr als 10.000 Endpoints unterstützte.

Das Ziel bestand nicht einfach darin, neue Tools einzuführen, sondern die Arbeitsweise der IT grundlegend zu verändern: der Übergang von manuellem, reaktivem Endpoint-Management zu intelligenzgesteuertem, automatisiertem und proaktivem Betrieb. Das Ergebnis war eine widerstandsfähigere und skalierbarere IT-Funktion – und ein im Praxistest validiertes Modell des autonomen Endpoint-Managements, während das Unternehmen gleichzeitig der eigene strengste Kritiker war.

Die Customer Zero-Strategie: Mit gutem Beispiel vorangehen

Ivanti traf die bewusste Entscheidung, dass jede extern demonstrierte Funktion intern vom eigenen IT-Team implementiert und validiert werden würde.

„Es besteht die Wahrnehmung, dass man massive Teams oder unbegrenzte Ressourcen benötigt, um dies zu erreichen. Wir haben bewiesen, dass das nicht stimmt", sagt Tony Miller, Vice President of Enterprise Services bei Ivanti. „Man braucht keine Armee. Als Customer Zero konnte unser schlankes Team dies ausrollen und das Geschäft damit betreiben. Und es besser betreiben. Und das ist ziemlich bemerkenswert."

Die Rolle als Customer Zero ermöglichte es Ivanti, die Leistung unter realen Bedingungen zu validieren, Implementierungsherausforderungen frühzeitig zu erkennen und direkte operative Erkenntnisse an die Produktteams zurückzuspielen. Am wichtigsten war, dass Ivanti von Kunden nur das verlangte, was das Unternehmen selbst bereits umgesetzt hatte.

Grundlagen für autonome Abläufe schaffen

Ivanits Weg zur Autonomie begann mit Transparenz und Datenintegrität. Ein präziser Echtzeit-Einblick in Geräte, Konfigurationen und Beziehungen war unerlässlich, bevor einer Automatisierung vertraut werden konnte.

Um dies zu erreichen, vereinheitlichte Ivanti Endpoint-Daten in einer einzigen Configuration Management Database (CMDB) und beseitigte fragmentierte Datenquellen sowie manuelle Abstimmung. Mit einer verlässlichen zentralen Informationsquelle konsolidierte Ivanti das Endpoint-Management und standardisierte Gerätelebenszyklusprozesse im gesamten Unternehmen. Dieser Übergang von fragmentierten Tools zu konsistenter Kontrolle legte den Grundstein für proaktives Management und Automatisierung.

Schneller und sicherer durch risikobasiertes Patch-Management

Mit vereinheitlichter Transparenz und zentralisierter Kontrolle modernisierte Ivanti das Patch-Management durch einen risikobasierten Ansatz.

Anstatt Patches einheitlich bereitzustellen, priorisierte das Ivanti-Team die Behebung basierend auf Schweregrad der Schwachstelle, Ausnutzbarkeit und Kritikalität der Assets. Ring-basierte Bereitstellungen ermöglichten es, Patches zunächst an kleineren Gruppen zu testen, bevor eine breitere Einführung erfolgte, wodurch Geschwindigkeit und Betriebsstabilität ausgewogen wurden.

Dies reduzierte die Behebungszeiten für kritische Schwachstellen von Tagen auf Stunden und verringerte gleichzeitig den manuellen Koordinations- und Entscheidungsaufwand erheblich. Das risikobasierte Schwachstellenmanagement stärkte die Sicherheit zusätzlich, indem Asset-Daten mit Live-Bedrohungsinformationen korreliert wurden, was es den Teams ermöglichte, sich auf Probleme zu konzentrieren, die ein echtes organisatorisches Risiko darstellten, anstatt einer hohen Anzahl nachzujagen.

Vereinheitlichung des Endpoint-Managements in einer Remote-First-Organisation

Eines der sichtbarsten Kapitel von Ivanits Transformation war die Einführung von Mobile Device Management (MDM) für die überwiegend remote arbeitende Belegschaft. Anstatt eine große finanzielle Investition in zusätzliche Unternehmenshardware zu tätigen, führte Ivanti einen Bring-Your-Own-Device (BYOD)-Ansatz ein, der sowohl sicher als auch mitarbeiterfreundlich konzipiert war.

„In den 'alten Zeiten' bedeutete der erste Arbeitstag, ins Büro zu gehen und ein Foto für einen Ausweis machen zu lassen. Das ist einfach nicht mehr unsere Realität. Wir stellen Menschen ein, die wir möglicherweise nie persönlich treffen werden. Wir mussten uns anpassen", erklärt Miller.

Die Herausforderung bestand darin, strenge Sicherheitskontrollen aufrechtzuerhalten, ohne Reibungen beim Onboarding zu verursachen oder das Vertrauen der Mitarbeiter zu untergraben. Bei mehr als 3.000 Mitarbeitern waren manuelle Überprüfungsprozesse nicht skalierbar. Ivanti setzte stattdessen auf einen identitätszentrierten Ansatz und nutzte biometrische Verifizierung zur Bestätigung der Mitarbeiteridentität durch einen vollautomatisierten Prozess – wodurch die Notwendigkeit eines „menschlichen Vermittlers" beseitigt wurde, während Sicherheit und Datenschutz gewahrt blieben.

SLT-geführter Pilotversuch als Change-Management-Strategie

In der Erkenntnis, dass die MDM-Einführung ebenso eine Verhaltensänderung wie eine technische Maßnahme war, begann Ivanti die Einführung bewusst mit seinem Senior Leadership Team.

„Es ging nicht darum zu beweisen, dass die Technologie funktioniert – die Technologie funktioniert. Es ging um Kommunikation, Schulung und Vertrauen", sagt Miller. „Die Führung des Pilotprojekts durch das SLT machte den entscheidenden Unterschied."

Indem die Führungskräfte ihre eigenen Geräte zuerst registrierten, ging Ivanti Bedenken frühzeitig an, demonstrierte Transparenz und setzte ein klares organisatorisches Signal. Dieser von der Führungsebene geleitete Pilotversuch half dabei, Zögern bei der Registrierung persönlicher Geräte zu überwinden, und bekräftigte, dass die Initiative eine geschäftliche Priorität und kein experimentelles IT-Projekt war.

Ivanti hat jährlich 55.600 Mitarbeiterstunden zurückgewonnen ... Allein das Patch-Management sparte durch vereinfachte Compliance-Berichte zusätzlich 21.000 Stunden pro Jahr ein.

Von der Automatisierung zum autonomen Endpoint-Management

Im Bereich Endpoint-Management, Patching, Digital Experience Monitoring und Service-Workflows hat Ivanti schrittweise Tausende manueller Aufgaben eliminiert. Die wahre Transformation war jedoch nicht das Volumen der Automatisierung – es war ein neues Betriebsmodell.

Echtzeit-Telemetrie und Digital Experience Management bieten nun kontinuierliche Transparenz über die Gerätegesundheit und Benutzererfahrung. Viele Probleme werden automatisch gelöst, oft bevor Benutzer sie bemerken. Diese Entwicklung – von Transparenz über Automatisierung bis hin zur proaktiven Behebung – definiert Ivanits Ansatz für das autonome Endpoint-Management.

Als Ergebnis hat Ivanti jährlich 55.600 Mitarbeiterstunden zurückgewonnen, sodass sich Teams auf strategische Initiativen statt auf Routineabläufe konzentrieren können. Allein das Patch-Management sparte durch vereinfachte Compliance-Berichte zusätzlich 21.000 Stunden pro Jahr ein.

Geschäftliche Auswirkungen und Ergebnisse

Die Customer Zero-Initiative lieferte messbare Ergebnisse, darunter:

  • 11,2 Millionen USD Gesamtnutzen über drei Jahre.
  • 483 % Return on Investment mit Amortisation in unter 12 Monaten.
  • Erhebliche Reduzierung des manuellen Aufwands bei Endpoint-, Sicherheits- und Serviceoperationen.
  • Schnellere Behebung von Schwachstellen und eine insgesamt stärkere Sicherheitsposition.

Alle Ergebnisse basierten auf validierten, intern gemessenen Resultaten – was Glaubwürdigkeit statt optimistischer Prognosen gewährleistet.

Warum Customer Zero wichtig ist

Indem Ivanti als Customer Zero agiert, beseitigt das Unternehmen Unsicherheiten für Kunden, die das autonome Endpoint-Management evaluieren. Jede Funktion wurde in der Produktion, im großen Maßstab, von einem schlanken IT-Team validiert, das eine remote-first ausgerichtete globale Belegschaft unterstützt.

Ivanti verkauft nicht nur autonomes Endpoint-Management.
Wir betreiben unser Geschäft damit.

Hinweis: Die individuellen Ergebnisse können je nach spezifischer Umgebung jedes Kunden variieren.