Wie etablieren Organisationen Data Authority in der Praxis?
Reife Organisationen stellen Authority und Stewardship in den Mittelpunkt von Data-Governance-Programmen und definieren Data Authority über Systeme, Menschen und Prozesse hinweg – nicht nur über Technologie.
Zu den gängigen Praktiken gehören:
- Zuweisung von Data Ownern und Stewards für jede Domäne.
- Definition von Richtlinien und Standards für Datenqualität und Änderungskontrolle.
- Ausrichtung von Systems of Record an Governance-Mandaten.
- Durchsetzung von Auditierbarkeit, Validierung und Rückverfolgbarkeit.
In Anlehnung an Gartners Einordnung beschreibt DAMA-DMBOK Data Governance als „the exercise of authority, control, and shared decision-making over the management of data assets“ und unterstreicht damit, dass es bei Data Authority im Kern um Verantwortlichkeit geht – nicht nur um Systeme.
In der Praxis umfasst Data Authority Systeme, Richtlinien, Menschen und Prozesse und ist häufig komplexer, als eine Datenbank einfach als „vertrauenswürdig“ zu kennzeichnen.
Selbst bei führenden Anbietern fehlt für „Data Authority“ eine konsistente, öffentlich zugängliche Definition; häufig wird der Begriff als Kurzform für „vertrauenswürdige Daten“ verwendet, ohne die Governance-Strenge, die erforderlich ist, um echte Verantwortlichkeit zu unterstützen.
Ivanti Neurons Platform etabliert Data Authority in IT und Security, indem sie Governance-, Validierungs- und Richtlinien-Leitplanken anwendet, die festlegen, welchen Daten vertraut werden kann und welche Daten von Teams, Automatisierungen und Agents sicher genutzt werden können.