<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Ivanti Blog: Supply Chain</title><description /><language>de</language><atom:link rel="self" href="https://www.ivanti.com/de/blog/topics/supply-chain/rss" /><link>https://www.ivanti.com/de/blog/topics/supply-chain</link><item><guid isPermaLink="false">fdc1713b-7b19-4971-abde-dd1c14fb345a</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/supply-chain-and-warehouse-trends-in-2024-and-beyond</link><category>Supply Chain</category><title>Trends in der Lieferkette und im Lagerhaus für 2024 und darüber hinaus</title><description>&lt;p&gt;Die COVID-19-Pandemie hat die Lieferkettenindustrie gestört und ihre Schwachstellen offengelegt. Zusätzlicher Druck entstand durch neue Herausforderungen. Dazu zählen extreme Wetterereignisse, komplizierte geopolitische Lagen und die rasant voranschreitende Entwicklung der künstlichen Intelligenz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Umfrage von Ivanti zeigt den Zustand der Branche, wichtige Erkenntnisse von Insidern und zu beachtende Trends. Dabei wurden Erkenntnisse sowohl von Führungskräften als auch von Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen der Supply Chain zusammengetragen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Zu viel Arbeit; zu wenig Arbeitskräfte&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das pandemiebedingte Chaos löste eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften in der Lieferkette aus. Dies führte zu steigenden Löhnen und Einstellungsprämien. Da sich der Markt nun stabilisiert hat, haben die Unternehmen die massenhaften Einstellungen reduziert. Der Fokus liegt jetzt auf der Anwerbung und Bindung von ausgewählten, hochqualifizierten Fachkräften. Dieser langsamere Einstellungsprozess erhöht den Druck auf die Arbeitskräfte. Sie müssen die Produktivität steigern und ihre Leistung mit weniger Ressourcen aufrechterhalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Laut Untersuchungen von Ivanti setzen Unternehmen Anreize für ihre Mitarbeitenden, um KPI-Ziele zu übertreffen. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, früher nach Hause gehen zu können (bei Bezahlung), wenn sie ihre Arbeit erledigt haben (59&amp;nbsp;%). Außerdem werden Bonuszahlungen und Prämien angeboten (54&amp;nbsp;%). Beschäftigte geben an, dass sie durch Anreize motiviert werden (88&amp;nbsp;%). Besonders motivierend sind für viele die Bonuszahlungen und Leistungsprämien (32&amp;nbsp;%).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Anreize helfen, aber sie sind möglicherweise nicht ausreichend. Obwohl 90 % der Beschäftigten in der Lieferkette angeben, mit ihrer aktuellen Position zufrieden zu sein, erwägen mehr als ein Viertel der Beschäftigten (27 %) innerhalb der nächsten sechs Monate ihren Job zu kündigen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Die Lösung existiert bereits&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Diese Lösung ist natürlich Technologie. Insbesondere KI-gesteuerte Technologie. Richtig eingesetzt, kann die passende Technologie die Fähigkeiten erweitern und den Druck auf die Arbeitskräfte in der Lieferkette verringern. Dadurch können Outputs beibehalten oder sogar gesteigert werden. Allerdings gibt es weitverbreitete Vorbehalte gegenüber neuen Technologien, bedingt durch Unsicherheit und damit verbundene Herausforderungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Forschung von Ivanti unterstreicht einen entscheidenden Punkt: Es wird immer deutlicher, dass die Modernisierung der Lagerhäuser für den Betrieb und die Personalbeschaffung notwendig ist. Dies gilt besonders für die nächste Generation von Lagerarbeitenden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Laut der Umfrage glauben 39 % der Manager, dass die Verfügbarkeit neuer Technologien und moderner Geräte erheblich die Anwerbung und Bindung von Beschäftigten beeinflusst. Die nächste Generation von Lagerarbeitenden ist mit Technologie aufgewachsen. Sie ist es gewohnt, sich auf Technik zu verlassen und erwartet häufig, dass Technologie sie bei der Arbeit unterstützt. Diese Erwartung scheint berechtigt: Fast alle (94 %) Beschäftigten in der Lieferkette, die Technologien wie Automatisierung, AMR und KI nutzen, glauben, dass diese ihre Produktivität und Effizienz steigern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Arbeitskräftemangel und der damit verbundene Druck zählen zu den drei größten Herausforderungen, die 31 % der Beschäftigten angeben. Doch nur 18 % der Beschäftigten in der Lieferkette glauben, dass die Anwerbung und Bindung von Arbeitskräften der effektivste Weg ist, um die Lagerlogistik zu verbessern. Im Vergleich dazu denkt fast das Doppelte (35 %), dass robotische Automatisierung eine gute Lösung für den Arbeitskräftemangel im Lagerhaus ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es wird deutlich: Die Angst vor Arbeitsplatzverlust ist berechtigt, doch Beschäftigte möchten in einem modernen Lagerhaus mit Robotern zusammenarbeiten. KI-gestützte Lösungen bieten Beschäftigten Flexibilität, Unabhängigkeit und berufliche Weiterentwicklung. Für Arbeitgeber bieten diese Lösungen optimierte Betriebseffizienz, gesteigerte Produktivität, reduzierte Kosten, Zeitersparnis und höhere Mitarbeiterzufriedenheit.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Cybersicherheit und KI im Lagerhaus&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Insgesamt hat sich die Lieferkettenbranche nur langsam an Veränderungen angepasst – nicht wegen mangelnder Bemühungen der Beschäftigten und Manager. Es handelt sich um ein Infrastrukturproblem, nicht um ein Problem mit Talent oder Ehrgeiz. Ohne Anpassung wird die Branche nicht die nötige Resilienz entwickeln, um Bedrohungen durch die sich ständig wandelnde Cybersicherheitslandschaft zu bewältigen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die zunehmende Zahl an IoT- und internetfähigen Geräten in modernen Lagerhäusern hat die Anfälligkeit für komplexe Cyberangriffe erhöht. Laut den Managern der Lieferkette ist Cybersicherheit in 58 % der Lagerhäuser eine Hauptsorge (nur 13 % sehen dies nicht als Problem an). Doch bei der Budgetverteilung haben die Manager andere Prioritäten:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Beschaffung – 41 %&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Produktivität der Arbeitskräfte – 40 %&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Automatisierungstechnologien – 39 %&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Reduzierung der Betriebskosten – 39 %&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Diese Bereiche verdienen Aufmerksamkeit, doch sie dürfen nicht auf Kosten der Cybersicherheit gehen. Cybersicherheit ist eine zentrale Komponente für alle diese Kategorien. Im Falle eines bedeutenden Angriffs würden sie sonst nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Obwohl nur 9 % der Lagerhäuser in den letzten 24 Monaten von Cyberangriffen betroffen waren, darf man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Diese Zahl wird mit der Modernisierung der Lagerhäuser und der Zunahme von IoT-Geräten voraussichtlich steigen. Soziale Manipulation (32 %) und Software-Schwachstellen (32 %) sind die meistgenutzten Eintrittspunkte bei Cyberangriffen auf Lagerhäuser.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Schulungen und Endpoint-Management&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Mit der Weiterentwicklung der sozialen Manipulation ist ein Anstieg unbeabsichtigter menschlicher Fehler unvermeidlich. &lt;a href="https://www.ivanti.com/de/resources/research-reports/state-of-cybersecurity-report"&gt;Ein alarmierendes Beispiel:&lt;/a&gt; 54 % der Büroangestellten wissen nicht, dass fortschrittliche KI jede Stimme imitieren kann. Diese Wissenslücke schafft einen klaren Weg für Angreifer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Obwohl Schulungen und Aufklärung seit Jahren die erste Verteidigungslinie sind, kann das Training nicht mit dem rasanten Fortschritt der KI Schritt halten. Manager in der Lieferkette müssen proaktiv gegen Bedrohungen vorgehen, um Resilienz zu gewährleisten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Umfrage zeigt, dass 59 % der Beschäftigten eine Schulung zur Cybersicherheit erhalten haben. Davon fühlen sich 86 % verantwortlich, das Lagerhaus vor Cyberangriffen zu schützen. 90 % achten proaktiv auf Cyberhygiene im Lager, um Cyberangriffe zu verhindern. Dies ist beruhigend, aber Lager- und Lieferkettenmanager müssen einen mehrschichtigen Ansatz gegen Cyberangriffe nutzen, um mit KI-gestützten Bedrohungen Schritt zu halten. Zudem zeigt diese Statistik, dass 41 % der Beschäftigten keine Schulung zur Cybersicherheit erhalten haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schulungslücken verdeutlichen die Notwendigkeit von &lt;a href="https://www.ivanti.com/de/products/ivanti-neurons-for-unified-endpoint-management"&gt;Unified-Endpoint-Management-Lösungen (UEM)&lt;/a&gt;, die helfen können, menschliche Fehler zu vermeiden. Unabhängig vom Betriebssystem oder Standort ermöglicht UEM, jedes Gerät im Lagerhaus über eine einfache Oberfläche zu entdecken, zu verwalten, zu konfigurieren und zu sichern.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Technologie und Automatisierung annehmen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Beschäftigte und Manager nennen zwei Hauptaspekte, die den Prozess der Lagerlogistik und -abwicklung verbessern könnten: 1) intuitive Technologien, die die Produktivität steigern und Fehler sowie Schulungszeiten reduzieren, und 2) mehr Transparenz und Kontrolle über Arbeitsabläufe (z. B. Automatisierungsprodukte wie AMRs, Sortierung usw.).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beschäftigte:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Mehr Transparenz und Kontrolle über Arbeitsabläufe (z. B. Automatisierungsprodukte wie AMR, Sortierung usw.) (27 %).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Intuitive Technologien, die die Produktivität steigern und Fehler sowie Schulungszeiten reduzieren (22 %).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Manager:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Intuitive Technologien, die die Produktivität steigern und Fehler sowie Schulungszeiten reduzieren (27 %).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mehr Transparenz und Kontrolle über Arbeitsabläufe (Automatisierungsprodukte wie AMR, Sortierung usw.) (25 %).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;In Anbetracht dessen planen die meisten Manager (89 %), im nächsten Jahr in neue Technologien für Lager- oder Lieferketten zu investieren. Preis und einfache Implementierung gelten als die wichtigsten Kriterien bei der Bewertung neuer Technologien. 56 % der Manager halten beide Aspekte für sehr wichtig, gefolgt von der Sicherheitsposition der Lösung (55 %).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese neuen Technologieinvestitionen schließen möglicherweise keine Automatisierung ein, da diese nur von 39 % der Manager als Budgetpriorität genannt wurde. 63 % der Manager geben an, bereits Automatisierung in ihren Logistik- und Lagerabläufen integriert zu haben, während 20 % dies in den nächsten 24 Monaten planen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Verpacken (56 %) und Kommissionieren (53 %) sind die am häufigsten automatisierten Prozesse im Lager. Dies ist bedeutsam, da Automatisierung den Beschäftigten ermöglicht, sich auf höherwertige Aufgaben in den Arbeitsabläufen zu konzentrieren und komplexere Aufgaben zu übernehmen. So kann die allgemeine Produktivität im Lagerhaus verbessert und Fehler sowie Schulungszeiten reduziert werden.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Fazit&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Engpässe in der Lieferkette zu Beginn dieses Jahrzehnts haben zweifellos die Aufmerksamkeit und den Druck auf die Beschäftigten und Führungskräfte der Branche erhöht. Investitionen in Technologien, die den Beschäftigten helfen, ihr Einkommen zu maximieren, werden dazu beitragen, die besten Fachkräfte anzuziehen und zu binden und so Produktivitätsgewinne zu erzielen. Doch die Einführung dieser Technologien ist für viele Lagerleiter nicht einfach, da potenzielle Risiken schwer wiegen. Während Automatisierung letztlich klare Vorteile bietet, müssen mehrere Hürden überwunden werden, um sicherzustellen, dass Technologieinvestitionen betriebsfähig und widerstandsfähig gegenüber Bedrohungen durch Angreifer, Umweltbedenken, Widerstand von Beschäftigten und geopolitischen Unsicherheiten sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Methodik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ivanti führte 2024 eine Umfrage unter 800 Fachleuten aus der Lieferkette in mehreren Ländern durch, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Die Teilnehmer mussten in einer Lieferkette, in der Fertigung und/oder in einem Lagerhaus arbeiten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Umfrage umfasst die Antworten von:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;400 Beschäftigten in der Lieferkette
	&lt;ul&gt;
		&lt;li&gt;100 pro Land in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;400 Managern in der Lieferkette
	&lt;ul&gt;
		&lt;li&gt;100 pro Land in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Profil der Beschäftigten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Der Großteil der Beschäftigten, die an der Studie teilgenommen haben, arbeiten in einem Lagerhaus (65 %) oder einer Fertigungsstätte (17 %).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die häufigsten Rollen waren Lagerarbeitenden (40 %), Mitarbeitenden im Versand und Empfang (19 %), Materialbereitsteller (13 %), Beschaffungsspezialist (11 %) oder Lagerbelader (10 %).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;77 % der Beschäftigten sind seit mehr als fünf Jahren in ihrer aktuellen Rolle tätig, 19 % davon sogar seit mehr als 15 Jahren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Profil des Managements&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Der Großteil der Manager, die an der Studie teilnahmen, arbeiten in einem Lagerhaus (67 %) oder einem Distributionszentrum (23 %).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die häufigsten Positionen waren Manager für Lieferketten, Lagerhaus oder Distributionszentrum (50 %), Direktor der Lieferkette (15 %), Chief Supply Chain Officer (14 %) und Manager für Logistik, Betrieb, Beschaffung oder Infrastruktur (13 %).&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;96 % der Manager sind seit mehr als fünf Jahren in ihrer aktuellen Rolle tätig, wobei 39 % mehr als 15 Jahre Erfahrung aufweisen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</description><pubDate>Thu, 21 Nov 2024 05:01:00 Z</pubDate></item><item><guid isPermaLink="false">bfb1b875-6d1f-41f9-aec9-7e8d032041d8</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/supply-chain-mehr-mobilgerate-fur-lagerverwaltung</link><atom:author><atom:name>Marielle Klein</atom:name><atom:uri>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/marielle-klein</atom:uri></atom:author><category>Supply Chain</category><title>Supply Chain: Mehr Mobilgeräte für Lagerverwaltung</title><description>&lt;p&gt;Immer schneller, immer effizienter: In den vergangenen Jahren zeichnet sich im Supply Chain Management deutscher Lager ein Trend zu einer immer schnelleren Verfügbarkeit ab. Die Kunden erwarten ihre Waren immer früher, die Lieferzeit wird immer kürzer und die Arbeitsabläufe in der Supply Chain sollen immer weiter optimiert werden. In vielen Bereichen heißt Same-Day Delivery die Devise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollten es genauer wissen und haben Unternehmen aus dem Supply Chain Management befragt: Wie ist es um deutsche Läger bestellt?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&lt;span&gt;Bereit zur Modernisierung der Supply Chain&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Laut einer Studie von Ivanti möchte die Hälfte aller Unternehmen ihre Lagerhaltung mit aktuellen Mobilgeräten modernisieren. Zu den wichtigsten Gründen zählen der Kundenwunsch nach kürzeren Lieferzeiten (26%), Reduzierung von Fehlerkosten (24%) und hohe Arbeitskosten (17%). Eine große Zahl der Warehouse-Manager startet daher Initiativen zur Modernisierung ihrer IT, insbesondere von Handhelds &amp;amp; Scannern, die Kommissionierer im Lager verwenden. Sie möchten damit ihre Lager- und Lieferprozesse automatisieren, um die Effizienz im Wareneingang und -ausgang sowie der Lagerhaltung und Bestandskontrolle zu erhöhen und gleichzeitig Fehler zu vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&lt;span&gt;VDC-Studie zeigt Trends im Supply Chain Management&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Umfrage „&lt;a title="Taking Advantage of Apps and App Modernization in Warehousing" href="https://www.ivanti.com/de/supply-chain" target="_blank" rel="nofollow noopener"&gt;Taking Advantage of Apps and App Modernization in Warehousing&lt;/a&gt;“ wurde von &lt;a href="https://www.vdcresearch.com/" target="_blank" rel="noopener"&gt;VDC Research&lt;/a&gt; durchgeführt. Sie zeigt die sich verändernden Anforderungen für mobile Anwendungen in der Lieferkette sowie Fallstricke bei der Einführung moderner Lösungen. Einige grundlegende Ergebnisse der Studie:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;53 Prozent der IT-Entscheider sehen ihre mobilen Lösungen für die Lagerhaltung als unausgereift an.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;56 Prozent der Unternehmen planen eine Aktualisierung, da die bisherigen Mobilgeräte an das Ende ihres Lebenszyklus kommen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Jeder vierte Teilnehmer betrachtet eine visuellere und modernere Oberfläche als kritischen Faktor für die Modernisierung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Supply Chain: Migration mit Hindernissen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wovon hängt es ab, ob IT-Entscheider auf mobile Lösungen in der Supply Chain umsteigen? Die wichtigsten Kriterien zur Entscheidung für Mobillösungen sind unter anderem:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einfachere Nutzung (43%)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Optimierung der Arbeitsprozesse (38%)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;höhere Sicherheit (37%)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;neue Funktionen, z.B. Spracheingabe (32%).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Überraschenderweise gehören auch Rabatte für Mobillösungen (19%) sowie das Ende des Software-Lebenszyklus (17%) zu den Beweggründen für einen Umstieg auf Mobillösungen in der Supply Chain. Dennoch sehen 48 Prozent den notwendigen Kosten- und Zeitaufwand zur Aktualisierung bestehender Anwendungen als größtes Hindernis für die Migration.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&lt;span&gt;Was den Erfolg der Prozesse in der Supply Chain beeinflusst&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;„Die Lagerhaltung ist viel komplexer als noch vor 10 Jahren“, sagt Steve Bemis, Global Vice President of Sales, Supply Chain Business Unit, Ivanti. „Heute können viele Faktoren den Erfolg von Supply-Chain-Prozessen beeinflussen: von der Anlagennutzung über das Betriebskapital bis hin zu Transportkosten, aber auch neue Vorschriften, Mitarbeiterfluktuation und die Notwendigkeit für schnellere Reaktionszeiten. So müssen Unternehmen nach neuen Wegen zur Steigerung der Produktivität suchen.“&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&lt;span&gt;Migration ist entscheidend&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;„Eine entscheidende Komponente von Strategien zur digitalen Transformation ist die Migration bestehender mobiler Anwendungen, um die Vorteile moderner Lösungen und intuitiver Schnittstellen zu nutzen“, sagt David Krebs, Executive Vice President, VDC Research. „Die Verantwortlichen sehen sich einem immensen Druck ausgesetzt, noch effizienter zu arbeiten, Fehler zu reduzieren und Aufträge schneller zu erfüllen. Moderne mobile Lösungen erfüllen nicht nur die Anforderungen an Leistung und Funktionalität, sondern ermöglichen auch neue und optimierte Arbeitsprozesse.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Erkenntnisse:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Veraltete Betriebssysteme sind Herausforderung für den Lagerbetrieb.&lt;/strong&gt; Robuste Handhelds waren lange Zeit die Standard-Lösung zur Datenerfassung und -verarbeitung im Lager. Doch die dominierenden Betriebssysteme – Microsoft Windows Mobile, Windows CE und Windows Embedded Handheld – nähern sich dem Ende ihres Lebenszyklus. Viele Kunden besitzen keinen klaren Migrationspfad zu neuen Technologien. Außerdem haben die meisten Unternehmen weder die Ressourcen noch die Zeit, sich dem Übergangsprozess zu widmen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Industrielle Browser erleichtern die Migration zu modernen mobilen Plattformen&lt;/strong&gt;, einschließlich Android-basierter Lösungen. Sie vermeiden nicht nur Zeit und Kosten zur Anpassung bisheriger Anwendungen, sondern konvertieren auch automatisch die Oberfläche einer Host-Applikation, so dass sie moderne Touchscreen-Funktionen bietet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Moderne Mobillösungen erhöhen Geschwindigkeit und Agilität.&lt;/strong&gt; Der Einsatz von Handhelds, Wearables und anderen mobilen Geräten führt zu erheblichen Produktivitätssteigerungen. Zudem vermeidet dies manuelle und papierbasierte Prozesse. Dies führt zu einer besseren Auslastung der verfügbaren Ressourcen sowie einer höheren Effizienz bei der Eingangs- und Ausgangsbearbeitung, Lagerhaltung, Bestandskontrolle, Kommissionierung und anderen kritischen Vorgängen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;„Die Studie wurde im August 2017 durchgeführt, mit Teilnehmern aus Nordamerika und Europa aus verschiedenen Branchen. Das&amp;nbsp;&lt;a title="Ivanti Whitepaper zur VDC-Studie" href="https://www.ivanti.com/de/supply-chain" target="_blank" rel="nofollow noopener"&gt;Ivanti Whitepaper zur VDC-Studie&lt;/a&gt;&amp;nbsp;zum Herunterladen.“&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 26 Jan 2018 07:01:03 Z</pubDate></item><item><guid isPermaLink="false">1b11b9aa-5150-4480-bfaa-f88bba9f92d6</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/ablaufe-optimieren-kommt-ihre-supply-chain-auf-die-uberholspur</link><atom:author><atom:name>Marielle Klein</atom:name><atom:uri>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/marielle-klein</atom:uri></atom:author><category>Supply Chain</category><title>Abläufe optimieren: So kommt Ihre Supply Chain auf die Überholspur</title><description>&lt;p&gt;Veraltete Handhelds und Technik, die nicht dem neuesten Stand entspricht – in vielen deutschen Lägern gibt es Optimierungsbedarf in der Supply Chain. Mit dem Umstieg auf moderne Geräte auf Android-Basis können Fehler im Picking vermieden werden, Ihren Mitarbeitern wird Ihr Job erleichtert und die Abläufe in der Supply Chain verkürzt. Wir zeigen im zweiten Teil unserer Supply Chain-Serie, wie der Umstieg gelingen kann.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;So wird die Supply Chain fit für die Zukunft (2/4)&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im &lt;a title="So wird die Supply Chain fit für die Zukunft" href="https://www.ivanti.com/de/blog/wird-die-supply-chain-fit-fuer-die-zukunft"&gt;ersten Teil unserer Reihe&lt;/a&gt; zur Supply Chain haben wir gezeigt, wie Sie bereits vorhandene Apps übertragen können. Auch wenn die Benutzeroberfläche der Anwendungen unverändert bleibt, wird es eine gewisse Zeit dauern, bis sich die Mitarbeiter an ihre neue Hardware gewöhnt haben. Während sich Ihre Mitarbeiter in der Anfangsphase mit der neuen mobilen Hardware „anfreunden“, können Sie im Hintergrund an Verbesserungen für die Anwendungen in der Supply Chain arbeiten und Feinabstimmungen vornehmen. Denn letztlich können Sie so eine höhere Leistung und eine größere Produktivität erzielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welche Möglichkeiten bietet unser Velocity Framework zur Rationalisierung der Workflows in Ihrer Supply Chain? Hier ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Prozesse automatisieren:&lt;/strong&gt; Die vorhandene App hat vielleicht einen Bildschirm, der für den Bediener angezeigt wird, in dem er aber gar nicht aktiv werden muss. Hier drückt er lediglich &lt;em&gt;Enter&lt;/em&gt;, um zum nächsten Bildschirm zu gelangen. Velocity kann diesen Bildschirm erkennen und die &lt;em&gt;Enter&lt;/em&gt;-Taste automatisch betätigen, so dass sie nicht einmal für den Benutzer angezeigt werden muss.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Tastenskripte:&lt;/strong&gt; Nehmen wir an, ein Mitarbeiter muss den Picking-Workflow verlassen, um auf dem Bildschirm etwas Nachzuschlagen. Bei Ihrer vorhandenen App sind unter Umständen fünf oder sechs Tastatureingaben nötig, um innerhalb dieser Bildschirme zu navigieren. Ergänzen Sie die Tastatur in Velocity einfach mit einer Taste, die dieselbe Navigation mit einem einzigen Tastendruck bewirkt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Benutzerdefinierte Tastaturen:&lt;/strong&gt; Die meisten Android-Geräte in der Supply Chain haben wenige physische Tasten und bieten stattdessen bildschirmgestützte Tastaturen. Passen Sie diese Tastaturen in Velocity so an, dass den Mitarbeitern nur diejenigen Bildschirmtasten präsentiert werden, die sie für ihre Aufgaben benötigen. Hierdurch verringert sich das Risiko falscher Tasteneingaben, die Dateneingabe wird beschleunigt und der Platzbedarf auf dem Bildschirm verringert sich. Unterm Strich sind so mehr Informationen der Anwendung für den Bediener sichtbar. Sie können in Velocity sogar spezifische Tastaturen definieren, die für bestimmte Datenfelder in Ihrer Supply Chain-Anwendung angezeigt werden – beispielsweise nur Zifferntasten, wenn ein Feld &lt;em&gt;Menge&lt;/em&gt; auszufüllen ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Barcodebearbeitung:&lt;/strong&gt; In Velocity können Sie für Ihre Supply Chain Regeln definieren, wie Barcodes behandelt werden. So werden sie in einem einheitlichen Format erfasst, welches den Anforderungen Ihres Warehouse-Management-Systems (WMS) oder eines anderen Enterprise-Systems entspricht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Skripte:&lt;/strong&gt; Dank unserer leistungsstarken Skripte und den neuen Technologien, die für mobile Android-Computer verfügbar sind, können Sie unter Velocity mit Ihren Apps sogar noch mehr erreichen. Externe Anwendungen, beispielsweise eine Kamera oder auch andere Anwendungen, können mit Skripten aufgerufen werden. So kann z.B. die Verpackung eines Artikels visuell bestätigt werden, bevor dieser kommissioniert wird. Eine &lt;a title="Skriptbeiträge für Velocity" href="https://forums.ivanti.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener"&gt;Übersicht einiger großartiger Skriptbeiträge&lt;/a&gt; für Velocity finden Sie in unserer Supply Chain-Community.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Keine Frage, Ihre vorhandenen Telnet- und Webanwendungen bieten bereits eine gute Leistung. Und das bereits seit Jahren, darum sollen sie bei Ihrem Umstieg auf Android beibehalten werden. Mit Velocity können Sie aus Ihren Anwendungen mehr herausholen und die Leistung optimieren. Die optimierten Workflows beschleunigen Ihre Geschäftsabläufe und bringen Ihr Gesamtergebnis auf Touren. Seien Sie gespannt auf die nächsten Teile unserer Serie.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 19 Jan 2018 17:00:01 Z</pubDate></item><item><guid isPermaLink="false">af5a249e-da58-4757-a3aa-e297104e31a1</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/wird-die-supply-chain-fit-fuer-die-zukunft</link><atom:author><atom:name>Marielle Klein</atom:name><atom:uri>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/marielle-klein</atom:uri></atom:author><category>Supply Chain</category><title>Mit Touchscreens wird Ihre Supply Chain fit für die Zukunft</title><description>&lt;p&gt;Anstelle moderner Hardware dominieren veraltete Handhelds den Alltag in deutschen Lägern. Der Umstieg auf moderne Android-basierte Mobilgeräte mit Touchscreens und guter Benutzerführung hilft, Fehler im Picking zu vermeiden und die Entnahmezeiten in der Supply Chain deutlich zu verkürzen. In Teil 1 unserer Serie zeigen wir, wie Sie die Migration auf neue Hardware ins Rollen bringen.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;So wird die Supply Chain fit für die Zukunft (1/4)&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;Der erste Schritt zum Einsatz von Android-Geräten in der Intralogistik&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Man muss es leider so deutlich sagen: Die Hardware-Ausstattung in vielen Lägern hierzulande ist vorsintflutlich. Greenscreens statt Touchscreens, Benutzerfehler statt Benutzerführung und Text statt Sprache. Viele Picker quälen sich durch Menüs mit grüner Schrift auf schwarzem Grund in einer Sprache, die sie teilweise nur schlecht beherrschen. Das ist problematisch für die Supply Chain, denn die Folge sind Fehler an den Lagerplätzen und Verzögerungen bei den Lagerprozessen. Langsam jedoch setzt ein Umdenken in den Köpfen der IT-Verantwortlichen ein, die Lieferkette wird optimiert. Android-basierte Terminals erhalten mehr und mehr Zuspruch und sie können mit moderner Hardware und Touchscreens punkten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Was sagen Entscheider in Supply-Chain-Unternehmen?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir haben dazu eine aktuelle Studie in Europa und Nordamerika durch VDC Research durchgeführt. Das Ergebnis: 40 Prozent der Entscheidungsträger in Supply-Chain-Unternehmen planen, Windows-Geräte, die sich am Ende ihres Lebenszyklus befinden, durch Systeme mit alternativem Betriebssystem zu ersetzen. Die steigende Zahl der Unternehmen, die sich für alternative mobile Wege in der Supply Chain interessieren, ist ein Indikator für die Suche nach einer umfassenden mobilen Plattform, mit der sich Telnet-Lösungen modernisieren lassen und die gleichzeitig Web-Apps für Android unterstützt. So wünschen sich gut ein Viertel der Befragten Entscheidungsträger in Supply-Chain-Unternehmen ein Upgrade auf eine Lagerlösung, die eine modernere, visuelle Benutzeroberfläche bietet. Dabei ist die Nachfrage durchaus akut: Mehr als ein Drittel (34,8 Prozent) der Unternehmen geben an, dass ihr mobiles Betriebssystem bereits am Ende seines Lebenszyklus angelangt ist.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Den digitalen Arbeitsplatz aufrüsten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Übernahme neuer Technologien hat allerdings auch seine Tücken. Mitarbeiter müssen sich erst an die neue Hardware und das Arbeiten mit Apps gewöhnen. Das neue Betriebssystem ist schlichtweg ganz anders. Und genau wie bei Fremdsprachen fällt das Erlernen der einen Hardware schwerer als bei der anderen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soll die Supply Chain mit neuen mobilen Geräten fit für die Zukunft gemacht und der digitale Arbeitsplatz aufgerüstet werden, ist dies nicht anders. Erhalten die Mitarbeiter im Lager ein neues Terminal, müssen sie sich mit allem auseinandersetzen, was hier anders ist – und das leider auch noch unter Zeitdruck. Die Mitarbeiter lernen zeitgleich mit dem neuen Gerät auch ein neues Betriebssystem kennen. Von ihnen wird zusätzlich erwartet, dass sie auch noch neue Anwendungen und Programme verstehen. Und dabei bitte keine Einbußen bei der Produktivität! Das Chaos ist komplett: die Mitarbeiter sind überfordert von so viel Neuem, Panik breitet sich aus.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Optimierung der Supply Chain&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Doch wie kann der Umstieg trotz solcher Hürden gelingen und der digitale Arbeitsplatz im Lager für die Zukunft gewappnet werden? Wie mache ich es dem Team so komfortabel wie möglich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Migration auf das Android-Betriebssystem sollte ein gesteuerter Übernahmeprozess sein. Im ersten Schritt werden die neuen Geräte bereitgestellt. Das gewohnte Nutzererlebnis der mobilen App wird zunächst beibehalten. Dank Ivanti &lt;a href="https://www.ivanti.com/de/products/velocity"&gt;Velocity (ehemals Wavelink&lt;/a&gt;) bringen IT-Verantwortliche die bekannten Anwendungen ohne großen Aufwand auf die neuen mobilen Android-Endgeräte (Terminals, Tablets etc.). Vorteil dieses Vorgehens: Die bisherige Benutzerfreundlichkeit bleibt erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ermutigt durch die ihnen bereits bekannten Anwendungen machen sich die Mitarbeiter jetzt mit den neuen Geräten vertraut und integrieren sie in ihre täglichen Arbeitsabläufe. Dies hilft ihnen, die Bandbreite dessen kennen zu lernen, was die neuen Geräte zu bieten haben. Gleichzeitig sorgen die ihnen bekannten Anwendungen dafür, dass sie ihre Aufgaben effizient abarbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Stopp! Ist es denn nicht möglich, meine bisher in der Supply Chain verwendeten Anwendungen nach dem Umstieg gleich zu optimieren? Wie kann ich den Touchscreen auch für meine Anwendungen nutzen?“ Bleiben Sie dran! Die Umstellung auf das neue Betriebssystem geschieht in drei Schritten und wir bringen Sie dorthin – in dem von Ihnen selbst bestimmten Tempo.&lt;/p&gt;
</description><pubDate>Fri, 06 Oct 2017 15:50:32 Z</pubDate></item><item><guid isPermaLink="false">ce320a57-36de-4ada-b324-5cadc3ce2a5c</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/zurueck-die-zukunft</link><atom:author><atom:name>Patrick Molemans</atom:name><atom:uri>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/patrick-molemans</atom:uri></atom:author><category>Supply Chain</category><title>Zurück in die Zukunft</title><description>&lt;p&gt;Die Einführung des iPhones vor fast zehn Jahren markiert einen Meilenstein in der Nutzung internetfähiger Geräte. Erstmals hatte IT den Anspruch, dem Anwender die Bedienung so einfach und intuitiv wie möglich zu machen. Heute gehört es zum Alltag, mobile Anwendungen schnell und unkompliziert zu nutzen: per Sprache, Wisch- oder Schwenkgeste oder mit wenigen Klicks. Der Trend geht mittlerweile zu Geräten, die wie Armbänder oder Brillen direkt am Körper getragen werden und deren Bedienung sich an die natürlichen Bewegungsabläufe anpasst, sodass sie unterwegs mit wenig Aufwand genutzt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Arbeit mit mobilen Endgeräten in der Logistik ist für viele Mitarbeiter hingegen ein deutlicher Medienbruch. Der Blick auf Handhelds, die hier eingesetzt werden, gleicht einer Zeitreise. Unformatierter, grüner Text auf schwarzem Hintergrund, eine umständliche Navigation und Menüs, durch die man mittels Texteingabe geführt wird. Die meisten jüngeren Mitarbeiter, die diese an die PCs der 1970er und 80er Jahre erinnernde Darstellung nicht mehr kennen, wissen kaum, wohin sie genau klicken sollen, um die gewünschte Funktion zu bedienen. Unternehmen, die in der Logistik nach wie vor zeichenbasierte Oberflächen einsetzen, lassen immense Effizienzpotenziale brachliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeitersparnis ist nur einer von zahlreichen Vorteilen, die die heute gängigen grafischen Benutzeroberflächen gegenüber den Green Screens bieten. Die Anweisungen auf Graphical User Interfaces (GUI) verstehen Nutzer meist sofort, ohne viel Text lesen zu müssen. Eindeutige, einfache, international verständliche Icons reduzieren Missverständnisse und Fehler und tragen so zu einer höheren Präzision und Qualität bei. Wie lange dauert es, einen Text einzutippen oder im Vergleich dazu einfach eine vorgegebene Antwortmöglichkeit mit einem Tastendruck auszuwählen? Bei Arbeitsschritten, die Logistikmitarbeiter täglich hundertfach erledigen, summiert sich zusätzliche Zeit sehr schnell. Das macht die Prozesse ineffizient, führt zu einer höheren Fehleranfälligkeit und zu Wettbewerbsnachteilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mindestens ebenso wichtig ist jedoch: Durch den eingangs beschrieben Trend zur intuitiven Benutzerführung entspricht ein Green Screen einfach mehr den Gewohnheiten der Anwender. Doch wie gelingt es Unternehmen, die Ära der zeichenbasierten Bildschirme hinter sich zu lassen und ihre mobilen Arbeitsgeräte auf eine grafische Bedienoberfläche umzustellen?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Handhelds im Lager: Grüner Text auf Schwarz war gestern – neue Softwarelösungen machen die mobile Arbeit intuitiver.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am einfachsten und kosteneffizientesten mit einer Softwarelösung, die Green Screens in moderne Android-Oberflächen verwandelt. „Wavelink Velocity“ ist eine solche Technologie, die sich als zusätzliche Schicht über die bisherige Navigation legt. Das Programm verbessert per Terminalemulation (TE) herkömmliche, zeichenorientierte Anwendungen durch die automatische Erstellung einer modernen, grafischen HTML-Benutzeroberfläche auf Basis vorhandener Green Screens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine teure Backend-Migration oder Anpassung von Host-Anwendungen ist dadurch nicht mehr erforderlich. So werden Eingabefelder, die zuvor manuell beschrieben werden mussten, zu Taskleisten und Ja/Nein-Fragen zu Buttons, die mit einem einzigen Klick oder einer Wischgeste betätigt werden können – was die Bedienung erheblich vereinfacht und intuitiver gestaltet. Anwender fühlen sich direkt an die unkomplizierte Bedienung ihres Smartphones erinnert und müssen sich nicht umstellen, um mit den mobilen Anwendungen zu arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den automatischen Modernisierungsprozess nutzt die intuitive Benutzeroberfläche vorhandene Touchscreen-Technologien für mobile Geräte. Da sie damit vertrauter für Nutzer ist, werden Produktivität und Genauigkeit erhöht und der Schulungsaufwand reduziert. Die Software bietet außerdem einen weiteren Vorteil: Das bestehende Warehouse-Management- oder Enterprise-Resource-Planning-System bleiben unangetastet, sodass die Investition in das vorhandene Zentralsystem gesichert bleibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein zusätzlicher Pluspunkt: Durch die automatische Umwandlung der textbasierten Informationen in grafische User Interfaces entstehen, wenn überhaupt, nur geringe Entwicklungskosten. Mit der Administrationskonsole können benutzerdefinierte Bildschirmtastaturen und Task-Bildschirme zur Optimierung von Arbeitsabläufen erstellt werden. Zusätzlich gibt es Konfigurierungsoptionen für Hintergrund, Schriftarten und mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei bietet die Software Flexibilität bei der Integration verschiedener Datenerfassungsmöglichkeiten via Barcode-Scanner, RFID und AutoID. Um Pickern und Packern im Lager die Arbeit zu vereinfachen, kann zusätzlich die Spracherkennung aktiviert werden. Dies führt bei allen Tätigkeiten, die beide Hände erfordern und deren Unterbrechungen zur Bildschirm-Arbeit viel Zeit kosten, zu einer höheren Produktivität und geringeren Fehlerquoten.&lt;/p&gt;
</description><pubDate>Wed, 15 Mar 2017 14:28:00 Z</pubDate></item><item><guid isPermaLink="false">88da8efd-8826-4422-a993-19e6bc4e78b6</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/ivanti-auf-der-euroshop-2017-moderne-nutzerfuehrung-im-lager-spart-zeit-der-vertriebskette</link><atom:author><atom:name>Wiebke Stather</atom:name><atom:uri>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/wiebke-stather</atom:uri></atom:author><category>Supply Chain</category><title>Ivanti auf der Euroshop 2017: Moderne Nutzerführung im Lager spart Zeit in der Vertriebskette</title><description>&lt;p&gt;Erstmals unter seinem neuen Namen präsentiert Ivanti auf der Euroshop 2017 (5.-9. März) Produkte für eine Optimierung des Supply Chain Management. Am Stand von Zebra Technologies in Halle 6 / B62 zeigt das Unternehmen dazu Lösungen für einen mobilen Zugriff auf Host-Anwendungen im Lager, für ein skalierbares Enterprise Mobility Management sowie für die sprachgesteuerte Lagerverwaltung. Die Produkte unterstützen Mitarbeiter dabei, Arbeitsabläufe im Lager schneller und mit höherer Qualität durchzuführen. Zudem erleichtern sie die Verwaltung gemeinschaftlich genutzter mobiler Systeme für die Intralogistik.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Moderne Benutzeroberflächen für Telnet-Systeme und Sprachsteuerung steigern Produktivität im Lager&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Anforderungen an die Lagerverwaltung in punkto Geschwindigkeit und Fehlertoleranz sind in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Moderne mobile Lösungen helfen, dass Waren im Lager schnell und fehlerfrei lokalisiert und weitergeleitet werden. Allerdings sieht die Realität anders aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein typisches Beispiel: Die zeichenbasierte Darstellung über herkömmliches Terminal Emulation erfordert vom Kommissionierer Zeit und kann zu Ablesefehlern oder Fehlern in der Dateneingabe führen. &lt;a href="https://www.ivanti.com/de/products/velocity" target="_blank" rel="noopener"&gt;Ivanti Velocity&lt;/a&gt; ist eine mobile Anwendungsplattform, die zeichenorientierte Anwendungen durch die automatische Erstellung einer modernen, grafischen HTML-Benutzeroberfläche (GUI) aktualisiert. Eine teure Backend-Migration oder Anpassung von Host-Anwendungen ist dadurch nicht mehr erforderlich. Velocity legt sich als zusätzliche Schicht über die bisherige Navigation. So werden Eingabefelder, die zuvor manuell beschrieben werden mussten, zu Taskleisten, und Ja/Nein-Fragen zu Buttons, die mit einem einzigen Klick oder einer Wischgeste betätigt werden können. Dies vereinfacht die Bedienung erheblich und gestaltet die Arbeit mit mobilen Systemen im Lager intuitiver. Die Ivanti-Lösung bietet dabei den Zugriff auf Host- und Webanwendungen gerade auch für moderne Hardware wie beispielsweise Android-basierende Endgeräte.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Sprachsteuerung und Touchscreens in Kombination&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Euroshop zeigt Ivanti dazu die Integration der Sprachlösung Speakeasy in Velocity. Bei Speakeasy handelt es sich um eine Lösung zur Sprachsteuerung im Lager. Herkömmliche Sprachanwendungen haben ihren Platz in Anwendungsfällen wie der Kommissionierung gefunden, doch der Kosten- und Implementierungsaufwand schränkt die Produktivitätsvorteile stark ein. Mit Speakeasy können Unternehmen Sprache zu ihren bereits vorhandenen Anwendungen einfach hinzufügen. Eine eigene Middleware zur Verbindung von Sprachsoftware und Warehouse-Management-System ist hier nicht erforderlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ivanti &lt;a href="https://www.ivanti.com/de/de/de/devices/rugged-device-management" target="_blank" rel="noopener"&gt;Avalanche&lt;/a&gt; ist ein integriertes Management-System zur Verwaltung mobiler Devices in der Vertriebskette. In vielen Unternehmen ist die Verfügbarkeit dieser Geräte geschäftskritisch. Smartphones, Barcodescanner, Wearables und viele weitere Geräte lassen sich über Avalanche konfigurieren, bereitstellen und aktualisieren. Das System versorgt Mobilgeräte mit Software-Updates, beispielsweise in dem Moment, in dem sich ein Mitarbeiter einloggt oder in Zeiten, in denen ein Gerät nicht im Einsatz ist. Dabei lassen sich Aktualisierungen punktgenau für bestimmte Mitarbeitergruppen konfigurieren. Auf der Euroshop zeigt Ivanti Avalanche im Doppelpack mit &lt;a href="https://www.ivanti.com/de/products/xtraction" target="_blank" rel="noopener"&gt;Xtraction&lt;/a&gt;. Es handelt sich dabei um eine Dashboard- und Reporting-Lösung für umfangreiche Analysen in der Verwaltung von IT-Systemen. Über Xtraction erhalten IT-Manager Informationen, wo ihre mobilen Geräte sind, welche Betriebssysteme auf ihnen laufen und wann ein Gerät zuletzt im Netzwerk angemeldet war. Die Reporting-Software gibt gleichermaßen Einblicke, ob Unternehmen einen Überschuss oder Mangel an Geräten an einem bestimmten Ort haben und hilft den Lebenszyklus jedes Geräts im Blick zu behalten. Informationen, die die Effizienz in der gesamten Organisation verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Euroshop zeigt Ivanti sein Portfolio für das Enterprise Mobility Management auch im Rahmen der LogiMAT 2017 vom 14. bis 16. März 2017 in Stuttgart.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;photo: Messe Düsseldorf/ctillmann&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
</description><pubDate>Thu, 02 Mar 2017 14:13:00 Z</pubDate></item><item><guid isPermaLink="false">13883330-e028-41fd-ba63-f36931b09023</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/vorsicht-vor-kostenfallen</link><atom:author><atom:name>Patrick Molemans</atom:name><atom:uri>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/patrick-molemans</atom:uri></atom:author><category>Supply Chain</category><title>Vorsicht vor Kostenfallen</title><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Siri...“ oder „Ok, Google...“ &lt;/em&gt;– so beginnen immer mehr Interaktionen mit dem Smartphone. Die traditionelle Texteingabe an mobilen Endgeräten wird zunehmend von der Sprachsteuerung abgelöst. Warum? Ganz einfach: Wenn man unterwegs mit dem Smartphone chattet oder surft, ist es praktischer, nicht stehen bleiben und tippen zu müssen. Das trifft umso mehr auf die Picker im Lager zu, die dabei wertvolle Arbeitszeit verlieren. Deshalb setzen sich seit einigen Jahren sprachbasierte Anwendungen in der Lagerlogistik durch, die sowohl eine sprachgestützte Dateneingabe (Sprache-zu-Text) als auch die Ausgabe von mündlichen Anweisungen (Text-zu-Sprache) gestatten. Bei der Einführung einer Sprachsteuerungslösung gibt es jedoch eine Reihe von Kostenfallen, die den gewünschten Return On Investment (ROI) gefährden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz der fortschreitenden Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette müssen einige Logistikprozesse nach wie vor manuell ausgeführt werden. Gerade diese Arbeitsabläufe bieten immenses Potenzial zur Effizienzsteigerung – Potenzial, das Unternehmen ausschöpfen müssen, wenn sie gegenüber den übermächtigen Konkurrenten wie Amazon und Co. bestehen wollen. Laut einer Studie von VDC Research sind die drei Faktoren, die derzeit den größten Druck auf die Logistik ausüben ein höheres Liefertempo, das die Kunden erwarten, Kosten, die durch Fehler entstehen, und Lohnkosten. An diesen drei Stellschrauben können Unternehmen drehen, wenn sie sprachbasierte Lösungen im Lager einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Produktivitätsgewinn durch Sprache&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ohne Sprachsteuerungsapplikation arbeiten Picker im Lager mit Handhelds, Barcode-Scannern oder sogar noch mit Zettel und Stift, um Waren für jede Bestellung zu sammeln. Alle drei Arbeitsmethoden haben einen Nachteil: Der Mitarbeiter braucht eine, manchmal sogar zwei Hände und muss seine Route unterbrechen, um nachzulesen, wo er das nächste Produkt findet und wie viele Einheiten er davon einsammeln muss. Dabei sind Fehler quasi vorprogrammiert – ganz abgesehen davon, dass er eine Menge Zeit verliert, wenn er immer wieder anhalten und auf dem Bildschirm lesen beziehungsweise eine Bestätigung eingeben muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile haben sich daher Lösungen etabliert, die diese Defizite per Sprachsteuerung beheben. Der Picker trägt dann einen mobilen PC am Körper und ein Headset auf dem Kopf. Das System sagt ihm, wo er das nächste Produkt findet und wie viele Einheiten er davon braucht. Mit einem einfachen Sprachbefehl bestätigt er und fährt ohne Unterbrechung zur nächsten Station weiter. Allein die Tatsache, dass er dabei beide Hände frei hat, um Waren einsammeln und auf seinen Gabelstapler legen zu können, führt zu einer Produktivitätssteigerung um 15 bis 20 Prozent. Zudem ist sprachliche Interaktion wesentlich präziser und schneller als die Texteingabe, was die Fehlerquote senkt. Sprachsteuerungslösungen erzielen Trefferquoten von bis zu 99,9 Prozent, sodass kaum mehr falsche Produkte aus dem Regal genommen werden und in der Lieferung an den Kunden landen. Zudem muss der Picker nicht anhalten und nichts auf einem Bildschirm lesen, was die Zahl der Unfälle im Lager reduziert.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Achtung, versteckte Kosten!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Diese Vorteile wirken sich unmittelbar auf die Produktivität in der Logistik aus. Denn durch die einfachen, verständlichen Sprachbefehle minimiert sich die Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter oder nach der Einführung des Systems auf ein Minimum. Kopfhörer auf, und los geht’s. Das Problem ist jedoch: Viele Hardware-basierte Sprachsteuerungslösungen sind unrentabel – weil sie mehr Kosten – vor allem indirekte Kosten – produzieren als einsparen. Die vier größten Kostenfallen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dedizierte sprachgesteuerte Hardware&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Die meisten Sprach-Apps erfordern proprietäre Endgeräte, die der Lagermitarbeiter typischerweise an einem Gürtel oder der Schulter trägt, die die Sprache-zu-Text- und Text-zu-Sprache-Prozessoren beinhalten. Handhelds oder mobile Barcode-Scanner, die nicht älter als sieben, acht Jahre sind, verfügen allerdings problemlos über die erforderliche Rechenpower für diese Operationen. Daher sollten Unternehmen nicht zusätzlich in neue Hardware für eine Sprachsteuerungslösung investieren, sondern eine Software auf der bestehenden Hardware dafür einsetzen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;ol start="2"&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Middleware oder Systemschnittstellen&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Üblicherweise arbeiten Picker und Packer ohnehin nicht direkt mit dem zentralen IT-System – dem Warehouse Management System (WMS) oder Enterprise Resource Planning (ERP) System – sondern einer zwischengeschalteten Middleware. Unternehmen sollten für eine Sprachsteuerungslösung nicht in weitere Middleware investieren, sondern eine Anwendung einsetzen, die sich unmittelbar an das verwendete WMS oder ERP anflanschen lässt.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;ol start="3"&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Veränderungen am zentralen Betriebssystem&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Unternehmen sollten bei der Einführung einer Sprachsteuerung darauf achten, dass der Anbieter dafür keine Änderungen am Betriebssystem vornehmen muss. Dies produziert unnötige Kosten und schafft eine unerwünschte Abhängigkeit zu diesem Anbieter.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;ol start="4"&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Langfristige Kosten nach der Einführung&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Sind die Anbieter einmal im Boot, müssen sie sichergehen, dass ihre Anwendung langfristig mit dem Betriebssystem funktioniert. Sie verlangen Einsicht in jede Änderung, die am Zentralsystem durchgeführt wird, was zu langfristigen unnötigen Kosten führt.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h2&gt;Empfehlenswert: Software-basierte Lösung für mobile Endgeräte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Unternehmen, die Produktivität, Effizienz und Qualität in der Logistik steigern und Fehlerquoten und Kosten mittels einer Sprachsteuerung senken wollen, sollten also auf eine software-basierte Lösung setzen, die keine proprietäre Hardware voraussetzt, sondern auf mobilen Endgeräten läuft. Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Anwendung keine zusätzliche Middleware benötigt und Änderungen am zentralen Betriebssystem erforderlich macht. Software-basierte Sprachsteuerungslösungen, die diese Eigenschaften erfüllen, ermöglichen es, die Effizienzpotenziale der Sprachsteuerung zu heben, ohne in die Kostenfallen zu tappen und versprechen einen schnellstmöglichen ROI.&lt;/p&gt;
</description><pubDate>Sun, 12 Feb 2017 14:25:00 Z</pubDate></item></channel></rss>