<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Ivanti Blog: Beiträge von </title><description /><language>de</language><atom:link rel="self" href="https://www.ivanti.com/de/blog/authors/patrick-molemans/rss" /><link>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/patrick-molemans</link><item><guid isPermaLink="false">ce320a57-36de-4ada-b324-5cadc3ce2a5c</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/zurueck-die-zukunft</link><atom:author><atom:name>Patrick Molemans</atom:name><atom:uri>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/patrick-molemans</atom:uri></atom:author><category>Supply Chain</category><title>Zurück in die Zukunft</title><description>&lt;p&gt;Die Einführung des iPhones vor fast zehn Jahren markiert einen Meilenstein in der Nutzung internetfähiger Geräte. Erstmals hatte IT den Anspruch, dem Anwender die Bedienung so einfach und intuitiv wie möglich zu machen. Heute gehört es zum Alltag, mobile Anwendungen schnell und unkompliziert zu nutzen: per Sprache, Wisch- oder Schwenkgeste oder mit wenigen Klicks. Der Trend geht mittlerweile zu Geräten, die wie Armbänder oder Brillen direkt am Körper getragen werden und deren Bedienung sich an die natürlichen Bewegungsabläufe anpasst, sodass sie unterwegs mit wenig Aufwand genutzt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Arbeit mit mobilen Endgeräten in der Logistik ist für viele Mitarbeiter hingegen ein deutlicher Medienbruch. Der Blick auf Handhelds, die hier eingesetzt werden, gleicht einer Zeitreise. Unformatierter, grüner Text auf schwarzem Hintergrund, eine umständliche Navigation und Menüs, durch die man mittels Texteingabe geführt wird. Die meisten jüngeren Mitarbeiter, die diese an die PCs der 1970er und 80er Jahre erinnernde Darstellung nicht mehr kennen, wissen kaum, wohin sie genau klicken sollen, um die gewünschte Funktion zu bedienen. Unternehmen, die in der Logistik nach wie vor zeichenbasierte Oberflächen einsetzen, lassen immense Effizienzpotenziale brachliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeitersparnis ist nur einer von zahlreichen Vorteilen, die die heute gängigen grafischen Benutzeroberflächen gegenüber den Green Screens bieten. Die Anweisungen auf Graphical User Interfaces (GUI) verstehen Nutzer meist sofort, ohne viel Text lesen zu müssen. Eindeutige, einfache, international verständliche Icons reduzieren Missverständnisse und Fehler und tragen so zu einer höheren Präzision und Qualität bei. Wie lange dauert es, einen Text einzutippen oder im Vergleich dazu einfach eine vorgegebene Antwortmöglichkeit mit einem Tastendruck auszuwählen? Bei Arbeitsschritten, die Logistikmitarbeiter täglich hundertfach erledigen, summiert sich zusätzliche Zeit sehr schnell. Das macht die Prozesse ineffizient, führt zu einer höheren Fehleranfälligkeit und zu Wettbewerbsnachteilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mindestens ebenso wichtig ist jedoch: Durch den eingangs beschrieben Trend zur intuitiven Benutzerführung entspricht ein Green Screen einfach mehr den Gewohnheiten der Anwender. Doch wie gelingt es Unternehmen, die Ära der zeichenbasierten Bildschirme hinter sich zu lassen und ihre mobilen Arbeitsgeräte auf eine grafische Bedienoberfläche umzustellen?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Handhelds im Lager: Grüner Text auf Schwarz war gestern – neue Softwarelösungen machen die mobile Arbeit intuitiver.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am einfachsten und kosteneffizientesten mit einer Softwarelösung, die Green Screens in moderne Android-Oberflächen verwandelt. „Wavelink Velocity“ ist eine solche Technologie, die sich als zusätzliche Schicht über die bisherige Navigation legt. Das Programm verbessert per Terminalemulation (TE) herkömmliche, zeichenorientierte Anwendungen durch die automatische Erstellung einer modernen, grafischen HTML-Benutzeroberfläche auf Basis vorhandener Green Screens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine teure Backend-Migration oder Anpassung von Host-Anwendungen ist dadurch nicht mehr erforderlich. So werden Eingabefelder, die zuvor manuell beschrieben werden mussten, zu Taskleisten und Ja/Nein-Fragen zu Buttons, die mit einem einzigen Klick oder einer Wischgeste betätigt werden können – was die Bedienung erheblich vereinfacht und intuitiver gestaltet. Anwender fühlen sich direkt an die unkomplizierte Bedienung ihres Smartphones erinnert und müssen sich nicht umstellen, um mit den mobilen Anwendungen zu arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den automatischen Modernisierungsprozess nutzt die intuitive Benutzeroberfläche vorhandene Touchscreen-Technologien für mobile Geräte. Da sie damit vertrauter für Nutzer ist, werden Produktivität und Genauigkeit erhöht und der Schulungsaufwand reduziert. Die Software bietet außerdem einen weiteren Vorteil: Das bestehende Warehouse-Management- oder Enterprise-Resource-Planning-System bleiben unangetastet, sodass die Investition in das vorhandene Zentralsystem gesichert bleibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein zusätzlicher Pluspunkt: Durch die automatische Umwandlung der textbasierten Informationen in grafische User Interfaces entstehen, wenn überhaupt, nur geringe Entwicklungskosten. Mit der Administrationskonsole können benutzerdefinierte Bildschirmtastaturen und Task-Bildschirme zur Optimierung von Arbeitsabläufen erstellt werden. Zusätzlich gibt es Konfigurierungsoptionen für Hintergrund, Schriftarten und mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei bietet die Software Flexibilität bei der Integration verschiedener Datenerfassungsmöglichkeiten via Barcode-Scanner, RFID und AutoID. Um Pickern und Packern im Lager die Arbeit zu vereinfachen, kann zusätzlich die Spracherkennung aktiviert werden. Dies führt bei allen Tätigkeiten, die beide Hände erfordern und deren Unterbrechungen zur Bildschirm-Arbeit viel Zeit kosten, zu einer höheren Produktivität und geringeren Fehlerquoten.&lt;/p&gt;
</description><pubDate>Wed, 15 Mar 2017 14:28:00 Z</pubDate></item><item><guid isPermaLink="false">13883330-e028-41fd-ba63-f36931b09023</guid><link>https://www.ivanti.com/de/blog/vorsicht-vor-kostenfallen</link><atom:author><atom:name>Patrick Molemans</atom:name><atom:uri>https://www.ivanti.com/de/blog/authors/patrick-molemans</atom:uri></atom:author><category>Supply Chain</category><title>Vorsicht vor Kostenfallen</title><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Siri...“ oder „Ok, Google...“ &lt;/em&gt;– so beginnen immer mehr Interaktionen mit dem Smartphone. Die traditionelle Texteingabe an mobilen Endgeräten wird zunehmend von der Sprachsteuerung abgelöst. Warum? Ganz einfach: Wenn man unterwegs mit dem Smartphone chattet oder surft, ist es praktischer, nicht stehen bleiben und tippen zu müssen. Das trifft umso mehr auf die Picker im Lager zu, die dabei wertvolle Arbeitszeit verlieren. Deshalb setzen sich seit einigen Jahren sprachbasierte Anwendungen in der Lagerlogistik durch, die sowohl eine sprachgestützte Dateneingabe (Sprache-zu-Text) als auch die Ausgabe von mündlichen Anweisungen (Text-zu-Sprache) gestatten. Bei der Einführung einer Sprachsteuerungslösung gibt es jedoch eine Reihe von Kostenfallen, die den gewünschten Return On Investment (ROI) gefährden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz der fortschreitenden Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette müssen einige Logistikprozesse nach wie vor manuell ausgeführt werden. Gerade diese Arbeitsabläufe bieten immenses Potenzial zur Effizienzsteigerung – Potenzial, das Unternehmen ausschöpfen müssen, wenn sie gegenüber den übermächtigen Konkurrenten wie Amazon und Co. bestehen wollen. Laut einer Studie von VDC Research sind die drei Faktoren, die derzeit den größten Druck auf die Logistik ausüben ein höheres Liefertempo, das die Kunden erwarten, Kosten, die durch Fehler entstehen, und Lohnkosten. An diesen drei Stellschrauben können Unternehmen drehen, wenn sie sprachbasierte Lösungen im Lager einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Produktivitätsgewinn durch Sprache&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ohne Sprachsteuerungsapplikation arbeiten Picker im Lager mit Handhelds, Barcode-Scannern oder sogar noch mit Zettel und Stift, um Waren für jede Bestellung zu sammeln. Alle drei Arbeitsmethoden haben einen Nachteil: Der Mitarbeiter braucht eine, manchmal sogar zwei Hände und muss seine Route unterbrechen, um nachzulesen, wo er das nächste Produkt findet und wie viele Einheiten er davon einsammeln muss. Dabei sind Fehler quasi vorprogrammiert – ganz abgesehen davon, dass er eine Menge Zeit verliert, wenn er immer wieder anhalten und auf dem Bildschirm lesen beziehungsweise eine Bestätigung eingeben muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile haben sich daher Lösungen etabliert, die diese Defizite per Sprachsteuerung beheben. Der Picker trägt dann einen mobilen PC am Körper und ein Headset auf dem Kopf. Das System sagt ihm, wo er das nächste Produkt findet und wie viele Einheiten er davon braucht. Mit einem einfachen Sprachbefehl bestätigt er und fährt ohne Unterbrechung zur nächsten Station weiter. Allein die Tatsache, dass er dabei beide Hände frei hat, um Waren einsammeln und auf seinen Gabelstapler legen zu können, führt zu einer Produktivitätssteigerung um 15 bis 20 Prozent. Zudem ist sprachliche Interaktion wesentlich präziser und schneller als die Texteingabe, was die Fehlerquote senkt. Sprachsteuerungslösungen erzielen Trefferquoten von bis zu 99,9 Prozent, sodass kaum mehr falsche Produkte aus dem Regal genommen werden und in der Lieferung an den Kunden landen. Zudem muss der Picker nicht anhalten und nichts auf einem Bildschirm lesen, was die Zahl der Unfälle im Lager reduziert.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Achtung, versteckte Kosten!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Diese Vorteile wirken sich unmittelbar auf die Produktivität in der Logistik aus. Denn durch die einfachen, verständlichen Sprachbefehle minimiert sich die Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter oder nach der Einführung des Systems auf ein Minimum. Kopfhörer auf, und los geht’s. Das Problem ist jedoch: Viele Hardware-basierte Sprachsteuerungslösungen sind unrentabel – weil sie mehr Kosten – vor allem indirekte Kosten – produzieren als einsparen. Die vier größten Kostenfallen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dedizierte sprachgesteuerte Hardware&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Die meisten Sprach-Apps erfordern proprietäre Endgeräte, die der Lagermitarbeiter typischerweise an einem Gürtel oder der Schulter trägt, die die Sprache-zu-Text- und Text-zu-Sprache-Prozessoren beinhalten. Handhelds oder mobile Barcode-Scanner, die nicht älter als sieben, acht Jahre sind, verfügen allerdings problemlos über die erforderliche Rechenpower für diese Operationen. Daher sollten Unternehmen nicht zusätzlich in neue Hardware für eine Sprachsteuerungslösung investieren, sondern eine Software auf der bestehenden Hardware dafür einsetzen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;ol start="2"&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Middleware oder Systemschnittstellen&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Üblicherweise arbeiten Picker und Packer ohnehin nicht direkt mit dem zentralen IT-System – dem Warehouse Management System (WMS) oder Enterprise Resource Planning (ERP) System – sondern einer zwischengeschalteten Middleware. Unternehmen sollten für eine Sprachsteuerungslösung nicht in weitere Middleware investieren, sondern eine Anwendung einsetzen, die sich unmittelbar an das verwendete WMS oder ERP anflanschen lässt.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;ol start="3"&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Veränderungen am zentralen Betriebssystem&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Unternehmen sollten bei der Einführung einer Sprachsteuerung darauf achten, dass der Anbieter dafür keine Änderungen am Betriebssystem vornehmen muss. Dies produziert unnötige Kosten und schafft eine unerwünschte Abhängigkeit zu diesem Anbieter.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;ol start="4"&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Langfristige Kosten nach der Einführung&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Sind die Anbieter einmal im Boot, müssen sie sichergehen, dass ihre Anwendung langfristig mit dem Betriebssystem funktioniert. Sie verlangen Einsicht in jede Änderung, die am Zentralsystem durchgeführt wird, was zu langfristigen unnötigen Kosten führt.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h2&gt;Empfehlenswert: Software-basierte Lösung für mobile Endgeräte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Unternehmen, die Produktivität, Effizienz und Qualität in der Logistik steigern und Fehlerquoten und Kosten mittels einer Sprachsteuerung senken wollen, sollten also auf eine software-basierte Lösung setzen, die keine proprietäre Hardware voraussetzt, sondern auf mobilen Endgeräten läuft. Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Anwendung keine zusätzliche Middleware benötigt und Änderungen am zentralen Betriebssystem erforderlich macht. Software-basierte Sprachsteuerungslösungen, die diese Eigenschaften erfüllen, ermöglichen es, die Effizienzpotenziale der Sprachsteuerung zu heben, ohne in die Kostenfallen zu tappen und versprechen einen schnellstmöglichen ROI.&lt;/p&gt;
</description><pubDate>Sun, 12 Feb 2017 14:25:00 Z</pubDate></item></channel></rss>